Zinsen von Immobilien – Zinsen und Inflationsschutz? Was will man mehr?

Zinsen Immobilien – Ein guter Inflationsschutz?

Es ist gar nicht so leicht, die Inflation zu schlagen. Verlieren Sie diesen Wettstreit, schwinden Ihre Ersparnisse. Wieso das? Die EZB möchte die jährliche Inflationsrate bei ungefähr 2 % halten. Ein Investment muss besser als dieser Wert abschneiden. Aktuell ist das mit dem Girokonto ausgeschlossen. Viele Banken zahlen einen Zinssatz von 0,1 % im Jahr.

Zum Glück gibt es eine clevere Alternative. Mit Zinsen von Immobilien können Sie die Inflation weit hinter sich lassen!

Zinsen Immobilien – Warum ist die Inflation wichtig?

Pro Jahr verliert Ihr Kapital rund zwei Prozent an Kaufkraft. Somit sind 1.000 Euro nur noch 998 Euro wert. In Ihrem Geldbeutel befinden sich nach wie vor 1.000 Euro. Aber Sie können sich weniger von Ihrem Geld kaufen. Daher müssen Sie Ihre Ersparnisse anlegen, um diese Verluste auszugleichen oder sogar zu übersteigen. Es braucht eine Geldanlage, die jährlich mehr als 2 % generiert.

Einige Sparer setzen aufs klassische Girokonto. Bei Zinsen von 0,1 % ist diese Geldanlage alles andere als interessant. Ein Tagesgeldkonto ist besser, da es immerhin 0,6 % bringen kann. Aber das reicht nicht zur Deckung der Inflation aus. An sicheren Bankprodukten bleibt noch das Festgeld übrig.

Dabei legen Sie Ihre Ersparnisse für einen bestimmten Zeitraum fest an. Im Gegensatz zum Tagesgeld können Sie nicht flexibel darauf zugreifen. Und endlich, ab einer Laufzeit von 5 Jahren können Sie knapp 2 % erzielen. Dafür müssen Sie Ihre Ersparnisse jedoch im Ausland anlegen.

Info: Oftmals geschieht die Geldanlage in finanziell unsicheren Staaten wie Lettland oder Malta.

Mit etwas Pech geht das Land pleite und die gesetzliche Einlagensicherung von bis zu 100.000 Euro fällt weg. Bei einer Bankenpleite würden Sie keinen staatlichen Schutz genießen. Daher sollten Sie größere Summen bevorzugt in Deutschland anlegen, da bei uns eine hohe Finanzsicherheit gewährleistet ist.

Langfristig können Sie die Inflation mit Aktien schlagen. Doch nicht jeder Verbraucher kennt sich mit Wertpapieren aus. Außerdem besteht ein gewisses Verlustrisiko. Als beste Lösung bleiben Zinsen von Immobilien übrig.

Wohnung bietet eine enorme Sicherheit. Das Haus lässt sich jederzeit besichtigen und anfassen. Aktien hingegen sind nur virtuell verfügbar. Manche Sparer wünschen sich eine handfeste Geldanlage. Da sind Wohnobjekte eine schlaue Wahl.

Aktien oder Immobilien?

Es bleibt eine Frage offen: Soll ich in Wohnobjekte investieren oder lieber auf ein Aktiendepot setzen? Auf den ersten Blick scheinen Aktien eine tolle Option zu sein. Im Vergleich zu Immobilien lassen sie sich leichter kaufen und verkaufen.

Transaktion läuft bequem über den Broker ab. Allerdings existieren Abertausende von Wertpapieren. Der Anleger muss über fundiertes Fachwissen verfügen, um die richtige Anlageentscheidung zu treffen.

Eine Wohnung zu kaufen ist kein Kinderspiel. Allerdings liegt das Risiko weitaus geringer, sofern Sie sich sorgfältig informieren. An einem guten Standort lässt sich fast immer ein Mieter finden.

Zudem können Sie sich durch einen Sachverständigen absichern. Er analysiert die Immobilie auf Mängel und erstellt Ihnen eine ausführliche Analyse. Schlussendlich steht die Wahl der Wohngegend im Vordergrund.

Sprechen wir Klartext: Welche Anlageform wirft eine höhere Rendite ab? Hierfür möchte ich die Studie “The Rate of Return on Everything” von Alan M. Taylor, Dmitry Kuvshinov, Katharina Knoll, Moritz Schularick und Oscar Jordà heranziehen. Das Ökonomen-Team untersuchte die Rendite mehrerer Geldanlagen von 1870 bis 2015.

Insgesamt nahmen sie 16 Industrieländer wie Australien, Deutschland, Frankreich und die USA unter die Lupe. Das Ergebnis fällt überraschend aus. Die Zinsen von Immobilien liegen durchschnittlich bei 7,9 Prozent. Aktien konnten eine Performance von 7 % erzielen.

Damit sind Wohnobjekte die klaren Gewinner.

So erzielen Sie Zinsen mit Immobilien

Zur Klarstellung: Ich sehe Zinsen von Immobilien als Rendite an. Damit meine ich nicht die Bauzinsen oder Hypothekenzinsen. Das ist eine andere Geschichte. Die Bauzinsen beschreiben den Zinssatz, den Sie für ein Darlehen zahlen müssen. Nehmen wir als Beispiel einen Zinssatz von 2,3 %. Pro Jahr fallen Zinsen in Höhe von 2,3 % an.

Dagegen beschreibt die Rendite den Ertrag einer Immobilie. Der Gewinn kommt hauptsächlich durch die Mieteinnahmen zustande. Obendrein können Sie das Wohnobjekt mit einer dunkelgrünen Rendite verkaufen. Somit profitieren Sie in zweierlei Hinsicht von Wohnungen oder Häusern. Kurz gesagt: Wenn ich in diesem Artikel von Zinsen für Immobilien spreche, beziehe ich mich auf die jährliche Rendite.

Zinsen Immobilien – Es gibt vier Erfolgsfaktoren:

  • Standort
  • Kaufpreis
  • Zustand der Immobilie
  • Mieter

Jeder Punkt muss erfüllt sein, um Zinsen mit Immobilien zu erzielen. Sonst drohen versteckte Ausgaben. Wählen Sie einen schlechten Standort, finden Sie keinen Mieter. Eine mangelhafte Wohnung zieht teure Folgekosten nach sich. Ich möchte Ihnen wertvolle Tipps zu allen Entscheidungskriterien geben.

1. Standort

Lage, Lage, Lage. Drei gleiche Wörter bilden die wichtigste Immobilienweisheit. Generell kommt es hauptsächlich auf die Lage an. Heiß begehrte Standorte ziehen Mieter magisch an. Viele Personen machen Abstriche bezüglich der Wohnqualität, um in einer bestimmten Gegend zu wohnen. Deshalb sollten Sie das Hauptaugenmerk auf die Standortwahl legen.

Zinsen Immobilien – Kriterien für gute Standorte:

  • ruhige und zentrale Gegend
  • öffentlicher Nahverkehr vorhanden
  • Bus oder Zug auch nach 20 Uhr
  • kein Flug- oder Industrielärm
  • fußläufig erreichbarer Supermarkt
  • Parks und Freizeitmöglichkeiten
  • schulische Bildung
  • Parkplätze
  • Nachbarschaft (kein sozialer Brennpunkt)
  • Stadt hat mindestens 10.000 Einwohner
  • steigende Einwohnerzahl
  • geringe Arbeitslosigkeit
  • guter Ruf der Wohnlage
  • hohe Miete in der Nachbarschaft

Das sind die wichtigsten Merkmale einer attraktiven Gegend. Wer solide Zinsen mit Immobilien erzielen möchte, sollte sich zuerst eine Stadt aussuchen. Anschließend grenzen Sie Ihren Suchprozess auf einige Viertel ein. Erst dann sehen Sie sich nach konkreten Objekten um.

2. Kaufpreis

Natürlich spielt auch die Kaufsumme eine wichtige Rolle. Je weniger Sie für eine Wohnung bezahlen, desto höher fällt die potenzielle Rendite aus.

Tipp: Nutzen Sie den Finanztest-Rechner der Stiftung Warentest, um die Rendite einer vermieteten Immobilie zu berechnen. Der Rechner berücksichtigt auch Ihre Steuern.

Generell sollten Sie sich ausreichend Zeit für die Immobiliensuche nehmen. So erzielen Sie nämlich die besten Zinsen für Immobilien. Manche Personen entscheiden sich voreilig für das erstbeste Wohnobjekt.

Der Makler verspricht eine wunderbare Rendite. Davon sollten Sie sich jedoch nicht blenden lassen. Schauen Sie sich seine Renditeberechnung genau an. Oftmals fehlen wichtige Kaufnebenkosten.

Zinsen Immobilien – Nebenkosten beim Immobilienerwerb:

  • Grunderwerbsteuer (3,5-6,5 %)
  • Kosten für Grundbuch und Notar (circa 1 %)
  • Immobilienmakler (3-7 %)

Unter dem Strich können diese Ausgaben über 10 % von der Kaufsumme ausmachen. Kostet die Wohnung 200.000 Euro, kommen weitere 20.000 Euro an Nebenkosten hinzu. Somit kostet die Immobilie 220.000 Euro. Geht der Makler aber nur vom reinen Kaufpreis aus, sieht die Renditeberechnung gleich viel hübscher aus.

Tipp: Die Provision für den Makler ist frei verhandelbar. Versuchen Sie diese Ausgaben zu drücken. Vor allem bei weniger begehrten Objekten ist eine Kostensenkung möglich.

Erstellen Sie sich eine Liste mit interessanten Immobilien. Machen Sie dem Makler ein günstigeres Angebot, indem Sie ihm eine schnelle Entscheidung versprechen.

Investieren Sie Zeit in die Immobiliensuche

Suchen Sie möglichst weiträumig nach attraktiven Immobilien. Portale wie ImmobilienScout24 oder Immowelt dienen als erste Anlaufstelle. Dabei sollten Sie es nicht belassen, wenn Sie sich lukrative Zinsen von Immobilien wünschen.

Sie auch weniger bekannte Quellen wie das Schwarze Brett der gewünschten Gemeinde. Vor allem ältere Leute setzen auf derartige Verkaufstaktiken. Eventuell können Sie so ein Schnäppchen landen.

Werfen Sie einen Blick auf eBay Kleinanzeigen und in Quoka. Hängen Sie einen Zettel bei Bushaltestellen auf und checken Sie den Immobilienmarkt in der regionalen Tageszeitung. Geben Sie selber eine Anzeige auf, um weitere Personen zu erreichen.

Verfolgen Sie Angebote aus dem Internet über einen längeren Zeitraum. Befindet sich die Immobilie nach 10 Monaten auf dem Markt, sollten Sie ein günstigeres Angebot abgeben. Manche Makler kommen Ihnen dann mit einer kleineren Provision entgegen. Alternativ ist auch eine Senkung des Kaufpreises möglich.

3. Zustand der Immobilie

Dieser Punkt ist am schwersten zu bewerten. Dabei ist er bezüglich der Zinsen von Immobilien sehr wichtig. Ich könnte Ihnen mehrere Punkte nennen, aber das wäre trotzdem keine vollständige Aufzählung.

Am Ende liegt ein versteckter Mangel vor, der nicht in meiner Checkliste vorhanden ist. Als Käufer sollten Sie immer einen Experten zurate ziehen. Es kursieren zahlreiche Checklisten im Internet, davon ist aber abzuraten. Ein Gutachter kann Ihnen die Mängel inklusive der Sanierungskosten genau benennen. Das erlaubt Ihnen eine gründliche Kostenplanung.

Tipp: Beauftragen Sie einen Gutachter erst dann, wenn Sie die Immobilie tatsächlich kaufen möchten. Sonst geben Sie zu viel Geld für Sachverständige aus.

Bei der Besichtigung sollten Sie dennoch auf einige Punkte achten. So können Sie mangelhafte Immobilien schnell ausschließen. Sehen Sie sich immer das ganze Wohnobjekt an. Manchmal liegen Mängel im Keller oder auf dem Dachboden vor.

Tropft eine Leitung, könnte das auf schadhafte Rohre hinweisen. Schauen Sie sich die Briefkästen und die Wohnwände im Treppenhaus an. Blättert die Wandfarbe ab oder fehlen Namen an den Klingeln, deutet das auf ein weniger gepflegtes Gebäude hin.

Tipps zur Besichtigung:

  • Blättert die Fassade ab?
  • Sind die Fenster undicht?
  • In welchem Zustand befinden sich die Briefkästen?
  • Zieht es in den Räumen?
  • Funktioniert der Aufzug ordnungsgemäß?
  • Tropfen die Wasserleitungen?
  • Wirkt der Garten gepflegt?

Auch ein Laie kann diese Merkmale überprüfen. Das sollten Sie tun, um hohe Zinsen bei Immobilien zu erzielen. Aus den Antworten lassen sich erste Rückschlüsse zum Gebäudezustand ziehen.

Holen Sie sich eigene Auskünfte ein

Der Immobilienmakler erweckt einen ehrlichen Eindruck. Er präsentiert Ihnen die wichtigsten Fakten und Zahlen. Dennoch sollten Sie eigene Recherchen anstellen.

Klingeln Sie bei den Nachbarn und bitten Sie freundlich um Auskünfte. Oftmals machen Sie die Bewohner auf vorliegende Schäden aufmerksam. Das ist wichtig, um attraktive Zinsen für Immobilien zu erhalten. Renovierungen und Sanierungen verschlingen eine Unmenge an Geld.

Obendrein sollten Sie auf die Protokolle der letzten drei Eigentümerversammlungen bestehen. Dort sind nämlich die meisten Mängel enthalten. Zudem erfahren Sie, welche Instandhaltungsmaßnahmen in nächster Zeit anstehen. Diese beeinflussen die Zinsen von Immobilien erheblich.

Ein weiteres Dokument ist der Energieausweis des Gebäudes. Er erlaubt Ihnen eine grobe Schätzung der Energiekosten. Niedrige Ausgaben sprechen für eine moderne Immobilie. Das freut Mieter, da niemand teure Nebenkosten bezahlen möchte.

4. Mieter

Ein zuverlässiger Mieter ist der letzte Baustein, um attraktive Zinsen mit Immobilien zu generieren. In einer guten Wohngegend können Sie mit zahlreichen Mietanfragen rechnen. Über Nacht sind über 20 Anfragen möglich. Aus dieser Flut an Bewerbern müssen Sie sich für den richtigen Kandidaten entscheiden.

An erster Stelle steht ein stabiles Einkommen. Ein unbefristeter Arbeitsvertrag ist ein weiteres Pro-Argument. Studenten sollten Sie nach Ihrer Geldquelle fragen. BAföG bietet eine sehr hohe Sicherheit, da es während der kompletten Studienzeit ausbezahlt wird. Alternativ kommt eine Bürgschaft der Eltern infrage, um sich die Zinsen der Immobilien zu sichern.

Die Sympathie spielt nur eine untergeordnete Rolle. Dafür sollten Sie auf die Zuverlässigkeit achten. Kommt eine Person 15 Minuten zu spät, könnte das auch für künftige Mietzahlungen gelten.

Wählen Sie den Bewerber nach wirtschaftlichen Kriterien aus. Außerdem sollte er die Hausgemeinschaft ergänzen. Eine Familie mit Kindern passt eher weniger zu einer Gegend voller Studenten. Hier sind Probleme und eine schnelle Kündigung vorprogrammiert.

Tipp: Berücksichtigen Sie bei der Wohnungswahl die Nachbarschaft. Leben vorwiegend Studenten in der Gegend, sollten Sie in eine günstige 1-Zimmer-Wohnung oder in eine WG-taugliche Immobilie investieren.

Damit decken Sie den Bedarf der Zielgruppe. Eine größere 2-Zimmer-Wohnung lässt sich kaum an einen Studenten zu vermieten. Hierfür reicht der Geldbeutel nicht aus.

Sieben Sie weniger geeignete Kandidaten bereits im Vorfeld aus. Am besten klappt das mit einer freiwilligen Mieterselbstauskunft. Dort stellen Sie Fragen zur persönlichen und wirtschaftlichen Situation des Interessenten. Das Dokument können Sie bequem als PDF-Datei im Inserat hochladen.

Verweigert ein potenzieller Mieter die Selbstauskunft, kann er etwas zu verbergen haben. Allzu persönlich dürfen die Fragen nicht sein. Die Religion muss Ihnen der Bewerber nicht verraten. Allerdings dürfen Sie ihn nach seinen Haustieren oder dem Gehalt fragen.

Zinsen Immobilien Fazit: Wählen Sie die Immobilie mit Köpfchen aus

Standort, Kaufpreis, Zustand der Immobilie und Mieter. Diese vier Grundpfeiler machen die Zinsen von Immobilien aus. Nehmen Sie sich für jeden einzelnen Punkt ausreichend Zeit. Dann wird das Wohnobjekt einen hohen Gewinn generieren.

Darüber hinaus sollten Sie ein günstiges Darlehen abschließen. Führen Sie hierzu einen Konditionsvergleich durch. Die Banken unterscheiden sich in den angebotenen Zinssätzen. Ein Kreditrechner hilft Ihnen bei der Wahl der besten Finanzierung weiter.

Ja, Zinsen und Inflationsschutz sind möglich. Dafür müssen Sie nur in die richtige Immobilie investieren. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Objektsuche!

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Quellen:
  • nber.org (Studie “The Rate of Return on Everything”)

 

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