Monero Miner – so schürfen Sie am besten Monero

Die Europäische Zentralbank (EZB) ist für den Gelddruck zuständig. Was sie kann, das können Sie auch! Zwar nicht mit Euro-Scheinen, aber mit digitalen Währungen. Monero lässt sich relativ einfach mit dem Prozessor minen. Das ist ein Wort aus der Kryptosprache und steht für den virtuellen Gelddruck. Wie funktioniert das Mining genau? Lohnt es sich überhaupt? Und was ist ein Monero Miner?

Die besten Praxistipps rund um das Goldschürfen am Computer!

Was ist Monero?

Bevor wir uns dem Mining widmen, möchte ich auf die Kryptowährung eingehen. Es ist wichtig, dass Sie sich gut mit Ihren Investments auskennen. Inzwischen gibt es über 1.300 verschiedene Münzen. Ein Großteil von ihnen lässt sich digital schürfen, weshalb Sie die Wahl der Kryptoanlagen sorgfältig treffen sollten.

Monero basiert wie Bitcoin auf einer Blockchain. Darunter können Sie sich einen Notizblock vorstellen, auf dem alle Transaktionen festgehalten werden. Die Blockchain gilt als Erfolgsgarant, da sich diese Technologie vielseitig einsetzen lässt. Im Vergleich zu anderen Währungen bietet Monero eine höhere Anonymität.

Das möchte ich Ihnen kurz erklären: Beim Bitcoin lassen sich alle Handlungen öffentlich nachvollziehen. Sie sind für jeden auf der Blockchain einsehbar.

Monero hingegen nutzt sogenannte Stealth Adressen. Es braucht einen privaten Key, um die Daten einer Transaktion sichtbar zu machen.

Der Fokus dieser Währung liegt auf der Privatsphäre. Nur wenige Coins bieten eine ähnlich hohe Anonymität wie Monero. Dies ist das wichtigste Argument für diese Kryptowährung.

Basiswissen zum Mining

Kommen wir nun zum digitalen Gelddruck. Prinzipiell können Sie jeden Computer fürs Mining nutzen. Hier kommt das große Aber: Ein leistungsfähiger Rechner wird ein deutlich besseres Ergebnis liefern.

Mit schwacher Hardware können die Stromkosten über Ihren Gewinnen liegen. Generell lassen sich Erträge eher schwer erzielen. Schuld tragen die hohen Strompreise in Deutschland.

Das Mining lässt sich per Grafikkarte (GPU) oder Hauptprozessor (CPU) betreiben. Die Grafikkarte ist dafür zuständig, was Sie auf Ihrem Rechner sehen. Sie rechnet sozusagen die Bilddateien aus.

Dagegen übernimmt der Prozessor die restlichen Rechenaufgaben Ihres Computers. In gewisser Weise ist der Prozessor das Gehirn eines Rechners. Die Grafikkarte übernimmt die Aufgabe unserer Augen.

Moneros lassen sich vorwiegend durch CPU-Mining gewinnen.

Moneros minen: Schritt für Schritt erklärt

1.Hardware checken

Kümmern Sie sich zuerst um die technische Ausstattung. Es wird ein leistungsfähiger Prozessor benötigt. Die Grafikkarte ist eher unwichtig. Stößt der Rechner bei Anwendungen wie Open Office an seine Grenzen, ist er als Monero Miner ungeeignet. Hier sollten Sie über einen Neukauf nachdenken. Diese Anschaffung ist jedoch mit höheren Kosten verbunden.

2. Mining-Pool beitreten

Das Mining läuft über sogenannte Pools ab. Kann man nicht auch alleine minen? Theoretisch ist das möglich, davon ist aber abzuraten. Denken Sie an eine Goldmine. Wie viel könnte eine einzelne Person fördern?

Der Ertrag läge wohl bei Null, da sie es niemals bis zu den tiefen Goldadern schaffen würde. Deshalb braucht es viele Arbeiter, um diese Adern zu erreichen. Dieses Prinzip gilt auch fürs Krypto-Mining. In einem Pool wird gemeinsam nach Moneros geschürft.

Die Erträge werden fair nach erbrachter Rechenleistung aufgeteilt. Eine Liste der Mining-Pools finden Sie hier.

3. Programm downloaden

Ein Mining-Pool verbindet nur die einzelnen Monero Miner. Für den Gelddruck benötigen Sie eine zusätzliche Software. Hier ist der CPU-Miner MoneroSpelunker zu empfehlen. Als Alternative bietet sich XMR-Stak an. Die zweite Variante unterstützt auch das GPU-Mining.

4. Wallet einrichten

Unter einer Wallet versteht man eine virtuelle Geldbörse. Hier werden Ihre Coins verwahrt. Der Monero Miner schickt Ihnen die Erträge regelmäßig auf Ihre Wallet zu. Am besten nutzen Sie die offizielle Monero-Geldbörse. So gehen Sie keine Risiken ein, da Wallets gehackt werden können. Verzichten Sie auf Geldbeutel von kaum bekannten Webseiten.

5. Verknüpfung herstellen

Nun verfügen Sie über ein Programm, eine Wallet und die Daten des Mining-Pools. Der letzte Schritt besteht darin, alle drei Komponenten miteinander zu verbinden. Dafür starten Sie den Monero Miner wie z. Bsp. XMR-Stak. Dort geben Sie die Daten des Pools und Ihrer Wallet an.

Fertig, der digitale Gelddruck kann beginnen!

Gibt es auch Nachteile?

An erster Stelle stehen die hohen Ausgaben für die Hardware. Das ist beim Monero Miner ein Minuspunkt! Wer keinen leistungsstarken Rechner besitzt, muss für teures Geld aufrüsten.

Selbst dann gibt es keine Garantie, dass Sie tatsächlich Gewinne erzielen. Fällt der Monero-Preis, können Sie sogar Verluste machen. Das größte Problem sind die teuren Strompreise unserer Bundesrepublik.

Ein weiterer Punkt ist der Mining-Prozess. Viele Münzschürfer berichten, dass der Rechner heiß läuft. Anscheinend soll er im Winter sogar die Heizung ersetzen. Diese Aussage ist wohl stark übertrieben, dennoch offenbart sie ein gewisses Risiko.

Die Hitze lässt auf eine erhöhte Beanspruchung schließen. Auf Dauer könnte das zu einem Defekt der Hardware führen.

Zudem reicht täglich eine Stunde Mining nicht aus. Im Optimalfall arbeitet der Monero Miner über 20 Stunden am Tag. Das kann den Partner stören. Deshalb benötigen Sie ein extra Arbeitszimmer.

Darüber hinaus kann das Mining-Programm abstürzen. Der Computer ist zwar angeschaltet, aber wirft keine Rendite ab. Eine wackelige Internetverbindung könnte ebenfalls problematisch sein.

Wie Sie sehen, ist Mining mit einigen Risiken verbunden.

Cloud Mining als Alternative

Die Nachteile sind nicht von der Hand zu weisen. Das Mining kann sich schnell als Kostenfalle herausstellen. Im schlechtesten Fall gibt Ihr Prozessor den Geist auf, was einen hohen dreistelligen Verlust bedeutet. Bei professioneller Hardware ist sogar mit Summen von über 1.000 Euro zu rechnen.

Deshalb habe ich mir gedacht: Warum selber minen? Das kann doch jemand für mich übernehmen! Und tatsächlich, es gibt einige Firmen, welche sich auf diese Dienstleistung spezialisiert haben. Solche Unternehmen werden als Cloud Miner oder Münzfarmen bezeichnet.

Leider existieren in dieser Branche viele schwarze Schafe. Der Käufer zahlt für Moneros, aber erhält diese niemals zugeschickt. Deshalb ist besondere Vorsicht geboten!

Info: Beim Cloud Mining wählen Sie die gewünschte Rechenleistung aus. Es wird ein Vertrag über 1-2 Jahre abgeschlossen. Nach der Zahlung fängt der Monero Miner zu schürfen an. In regelmäßigen Abständen werden Ihre Erträge auf eine beliebige Wallet ausgeschüttet. Die Zahlungen können z. Bsp. einmal pro Monat stattfinden.

An erster Stelle ist Genesis Mining zu nennen. Die Firma ist bereits in der ARD-Reportage “Weltweit: Bitcoins – das Geld der Zukunft?” aufgetreten. Unter diesem Link können Sie die Münzfarm bewundern. Seit 2014 befindet sich der Dienstleister auf dem Markt, was für ein seriöses Business spricht.

Die angebotenen Pakete sind schnell ausverkauft. Sollte gerade kein Monero Miner verfügbar sein, schauen Sie einfach in paar Tagen nochmal vorbei.

Langfristige Münzanlage

Möchten Sie einen Monero Miner, um einen konstanten Zustrom an Coins zu haben? In diesem Fall können Sie auch einen Marktplatz wie Anycoin Direct nutzen.

Ich habe Ihnen einen Screenshot von der Kaufmaske erstellt:

 

monero miner

 

Wie Sie sehen, ist alles übersichtlich aufgebaut. Unter “Monero Adresse” tragen Sie die Daten Ihrer Wallet ein. Anycoin Direct schickt Ihnen die gekauften Münzen direkt zu Ihrer Geldbörse. Natürlich können Sie die Coins an beliebigen Tagen kaufen.

Das ist ein Vorteil gegenüber dem Monero Miner. Die Software bietet Ihnen täglich nur geringe Kleinbeträge. Wittern Sie eine gute Kaufchance, können Sie auf dem Marktplatz sofort zuschlagen.

Als Zahlungsmethoden stehen Ihnen Giropay, SEPA und Sofortüberweisung zur Auswahl. Zudem können Sie andere Coins neben dem Monero erwerben.

Tipp: Beim Aktienhandel ist häufig vom sogenannten Cost Averaging die Rede. Dabei handelt es sich um den Durchschnittskosteneffekt.

Indem Sie jeden Monat eine bestimmte Summe investieren, erzielen Sie einen durchschnittlichen Kaufpreis. So erwerben Sie Moneros zu teuren wie auch zu günstigen Kursen. Das macht Sie von Kursschwankungen relativ unabhängig. Trotz dieser cleveren Strategie besteht keine Gewinngarantie. Verluste sind dennoch möglich!

Fazit: Das Cloud Mining ist der goldene Mittelweg

Das selbstständige Münzschürfen bietet einen gewissen Reiz. Der Monero Miner fühlt sich so, als würde er an einem echten Goldrausch teilnehmen.

Es gibt keine staatliche Regulierung, man kann quasi als EZB im Kleinformat auftreten. Endlich dürfen auch Verbraucher ihr Geld drucken! Diese romantische Vorstellung hat einen Haken: Es braucht relativ teure Hardware, um lukratives Mining zu betreiben. Sogar Verluste sind durch zu hohe Stromkosten möglich.

Ich persönlich sehe das Cloud Mining als schlaue Alternative an. Dabei lassen Sie einen professioneller Anbieter wie Genesis Mining für sich arbeiten. Er überweist die geschürften Münzen direkt auf Ihre Wallet. Nun liegt es an Ihnen: Möchten Sie selber schürfen oder jemanden für sich minen lassen? Ich bin gespannt, für welche Variante Sie sich entscheiden!

 

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